Lernen, wo Beziehung entsteht

Reitpädagogik schafft einen geschützten Raum, in dem Kinder durch die Beziehung zum Pferd spielerisch lernen und wachsen dürfen.
Im wertfreien Kontakt mit dem Pferd entstehen Vertrauen, Selbstwirksamkeit und nachhaltige Lernerfahrungen – ganz ohne Leistungsdruck.

Was ist Reitpädagogik?

Reitpädagogik ist ein ganzheitliches, erlebnisorientiertes Angebot, bei dem Spiel, Spaß und Bewegung im Mittelpunkt stehen. Diese drei Aspekte bilden die Grundlage unserer reitpädagogischen Arbeit und ermöglichen es Kindern, mit allen Sinnen den Umgang mit und auf dem Pferde zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Das Pferd begleitet die Kinder dabei als sensibler und wertfreier Partner. Durch seine ruhige Präsenz und seine unmittelbaren Reaktionen wirkt es stark motivierend und lädt auf natürliche Weise zur Bewegung, zum Ausprobieren und zum Mitmachen ein.

Spielerische Förderung von Anfang an

Reitpädagogik bietet Kindern ab etwa 2 Jahren vielfältige Erlebnis- und Lernmöglichkeiten mit, auf und rund um das Pferd. Im Vordergrund steht dabei immer die spielerische Begegnung.
Spielen ist ein zentrales Grundbedürfnis jedes Kindes – deshalb erfolgt die Förderung in der Reitpädagogik häufig ganz nebenbei und ohne Leistungsdruck.

Durch altersgerechte Lern-, Bewegungs- und Wahrnehmungsspiele mit dem Pferd werden Entwicklungsprozesse angeregt, die Kinder oft unbewusst, aber nachhaltig stärken.

Ganzheitlich-individuell-gemeinschaftlich

Reitpädagogik kann sowohl in Einzelstunden als auch in Kleingruppen stattfinden. Dabei nutzt sie bewusst die Wirkung von Einzel- und Gruppenerfahrungen, um sowohl die Persönlichkeitsentwicklung als auch die sozialen Kompetenzen der Kinder zu fördern.

Die Kinder lernen zum Beispiel:

  • Vertrauen aufzubauen

  • Verantwortung zu übernehmen

  • auf sich und andere Rücksicht zu nehmen

  • eigene Grenzen wahrzunehmen und zu kommunizieren

Förderung der Motorik und Wahrnehmung

Ein wichtiger Bestandteil der Reitpädagogik ist die Unterstützung der motorischen und sensorischen Entwicklung. Durch den Umgang mit dem Pferd sowie durch gezielte Bewegungsangebote werden insbesondere gefördert:

  • Grobmotorik (z. B. Gleichgewicht, Haltung, Bewegungssicherheit)

  • Feinmotorik (z. B. Greifen, Führen, Pflegen)

  • Koordination

  • Taktile Wahrnehmung (Fühlen, Spüren)

  • Tiefensensibilität (Körperwahrnehmung und -spannung)

Für wen ist Reitpädagogik geeignet?

Reitpädagogik richtet sich an alle pferdebegeisterten Kinder ab 2 Jahren, die den Umgang mit dem Pferd spielerisch, achtsam und ohne Leistungsdruck erleben möchten. Die Kinder dürfen die Pferde putzen und streicheln, sie führen und reiten, spielerische Aufgaben auf dem Reitplatz lösen sowie bei kleinen Ausritten und Erkundungstouren die Natur gemeinsam mit dem Pferd entdecken.

Abgestimmt auf Alter, Entwicklungsstand und individuelle Bedürfnisse wird für jedes Kind ein passendes Konzept entwickelt, um es wertschätzend, bedürfnisorientiert und gezielt zu begleiten. Reitpädagogik schafft dabei einen wohltuenden Ausgleich zum zunehmenden Zeit- und Leistungsdruck unserer Gesellschaft – und bietet Kindern Raum zum Entschleunigen, Erleben und Kindsein.

Unsere reitpädagogischen Angebote richten sich an Kinder zwischen 2-10 Jahren.